– Kim Jiyoung, geboren 1982 –

Cho Nam-Joo Dieser Roman spricht Frauen weltweit aus der Seele. Die Geschichte dreht sich um Kim Jiyoung’s Leben, welche als Hausfrau und Mutter ein typisches und durchschnittliches Dasein in einer patriarchalischen Gesellschaft fristet. Irgendwie hat mich dieses Buch gleichermaßen angesprochen und aufgewühlt — denn es sollte sich niemand der Illusion hingeben, dass die beschriebenen Ungerechtigkeiten„– Kim Jiyoung, geboren 1982 –“ weiterlesen

– Ich will kein Hund sein –

Alma Mathijsen Fast jeder kennt diese schmerzerfüllte, nicht enden wollende Verzweiflung wenn man Liebeskummer hat. Wenn sich alles falsch anfühlt und man einfach nur noch möchte, dass der Schmerz vorübergeht, an dem man zu Ersticken droht. Die niederländische Autorin Alma Mathijsen hat ein so unglaublich skurriles und cooles Buch über den „Wahnsinn“ einer Verlassenen geschrieben;„– Ich will kein Hund sein –“ weiterlesen

– Vati –

Monika Helfer „Wir sagten Mutti. Unser Vati wollte es so.“ Wie schon in „Die Bagage“ erzählt Monika Helfer in „Vati“ Geschichten aus ihrem Leben. In den episodenhaften Erinnerungen, die zeitlich hin- und herspringen, berichtet die Autorin über das Leben mit Vati, seiner großen Liebe für Literatur und Bücher, seine Verwundung im Krieg. Ein schweigsamer Typ„– Vati –“ weiterlesen

– Amelie –

Felix Schmidt Der achtzigjährige Journalist Max wird von seiner viel jüngeren Frau Amelie nach 25 Ehejahren betrogen. „Der Andere“ ist kein geringerer als Paul, ein gemeinsamer Freund des Paares. Als Dirigent ziemlich erfolgreich, kulturell sehr bewandert und deutlich jünger als Max. Als Max von dem Betrug erfährt, verliert er jeglichen Boden unter den Füßen, verfällt„– Amelie –“ weiterlesen

– Das Rauschen der Nacht –

André Hille Jonas und Birte leben mit ihren beiden Kindern im neu gebauten Haus auf dem Land. Als Baumängel am Eigenheim die Familie in finanzielle Schwierigkeiten stürzt und auch in Jonas’ Start-up Unternehmen nach drei Jahren immer noch kein richtiger Erfolgswind einkehrt, verändert sich einiges in seinem Leben. Ab diesem Zeitpunkt kommen irgendwie immer mehr„– Das Rauschen der Nacht –“ weiterlesen

– Hotel der Schlaflosen –

Ralf Rothmann „Fear is a man’s best friend“ … Nach diesem Motto schreibt Ralf Rothmann in seinem Erzählband „Hotel der Schlaflosen“. In diesen kurzen Geschichten geht es vor allem um eines: existenzielle Angst. Ralf Rothmann schickt seine Figuren durch emotionale Achterbahnfahrten. Und es sind keineswegs gewöhnliche Erzählungen, die er einfach mal eben  niederschreibt. Sie sind„– Hotel der Schlaflosen –“ weiterlesen

– Eine Frau in New York –

Vivian Gornick Eine Freundin liest, was ich geschrieben habe, und erklärt mir beim Kaffee: „Du romantisierst die Straße. Weißt du nicht, dass New York fünfundsiebzig Prozent seiner Produktionsstätten verloren hat?“ Im Geiste sehe ich all den Frauen und Männern ins Gesicht, mit denen ich jeden Tag zu tun habe. Hey, Leute, sage ich lautlos zu„– Eine Frau in New York –“ weiterlesen