– Ein Mann sein –

Nicole Krauss In -Ein Mann sein- schreibt Nicole Krauss über Männer und Frauen, Eltern und Kinder, Töchter und Väter. Dabei geht es nur unterschwellig darum, wie es wäre ein Mann zu sein, sondern vielmehr um die Schicksale, Ereignisse und Wahrnehmungen mit denen wir uns alle herumschlagen. In intelligenten, schlichten Sätzen wird über Beziehungsgeflechte und dem„– Ein Mann sein –“ weiterlesen

– Ein simpler Eingriff –

Yael Inokai Auf der Station von Krankenschwester Meret werden neue und experimentive neurologische Eingriffe angewandt, um fast ausschließlich Frauen von ihren psychischen “Störungen” wie Wut zu befreien. Merets Aufgabe hierbei ist es, die Patientinnen zu betreuen. Der behandelnde Arzt ruft sie ab und zu in sein Büro um sich mit ihr zu unterhalten. Er sorgt„– Ein simpler Eingriff –“ weiterlesen

– Anleitung ein anderer zu werden –

Édouard Louis Mit -Anleitung ein anderer zu werden- hat Edouard Louis den schonungslosen Seelenstriptease perfektioniert und bringt die Geschichte um -Das Ende von Eddy- zum Abschluss. Nicht nur Bildung rettet Edouard aus dem dörflichen, rechtslastigen Milieu, sondern auch das starke Gefühl der Rache, dass ihn zu Bestleistungen anpeitscht und immer wieder weitermachen lässt. Während er„– Anleitung ein anderer zu werden –“ weiterlesen

– Meine bessere Schwester –

Rebecca Wait -Meine bessere Schwester- von Rebecca Wait lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück.  Die Leseprobe bei @vorablesen klang vielversprechend, woraufhin ich in den Topf gehüpft bin. Umso glücklicher war ich, als ich tatsächlich gelost wurde. Alice und Hanna sind Zwillingsschwestern und doch in vielen Dingen völlig unterschiedlich. Der Roman startet mit einer Beerdigung. Alice„– Meine bessere Schwester –“ weiterlesen

– Nachmittage –

Ferdinand von Schirach “Die Tage damals vergingen ohne Widerstand, nichts fiel mir schwer, und nichts zählte. Ich glaubte, ich sei davongekommen und der dunkelgrüne Park und das Internat und meine Familie lägen hinter mir und seien nicht mehr die Wahrheit. Es schien nun etwas anderes möglich zu werden. Dieses neue Leben gehörte mir: die leuchtenden„– Nachmittage –“ weiterlesen

– Junischnee –

Ljuba Arnautović Junischnee von Ljuba Arnautović ist eines dieser “unangenehm schönen” Bücher, deren Inhalt immer wieder zwickt, ja gar wehtut. Manchmal sind diese Wunden aber nötig um über das scheinbar Unaussprechliche zu reden. Als die Wienerin Eva ihre beiden Söhne Slavko und Karl 1934 fortschickt, um sie vor den Nationalsozialisten zu schützen, ahnt sie noch„– Junischnee –“ weiterlesen

– Verbrenn all meine Briefe –

Alex Schulman Ein autofiktionaler Roman über vererbte Wut, die sich über Generationen hinweg durch die Familie frisst und alles vergiftet.  Familienvater Alex erkennt während seiner Therapie, dass die Wurzel seiner Wut in der Vergangenheit liegt. Als er sich mit den Büchern und Schriften seines Schriftsteller-Großvaters Sven Stolpe auseinandersetzt, wird ihm klar das hier der Ursprung„– Verbrenn all meine Briefe –“ weiterlesen