– Hotel der Schlaflosen –

Ralf Rothmann „Fear is a man’s best friend“ … Nach diesem Motto schreibt Ralf Rothmann in seinem Erzählband „Hotel der Schlaflosen“. In diesen kurzen Geschichten geht es vor allem um eines: existenzielle Angst. Ralf Rothmann schickt seine Figuren durch emotionale Achterbahnfahrten. Und es sind keineswegs gewöhnliche Erzählungen, die er einfach mal eben  niederschreibt. Sie sind„– Hotel der Schlaflosen –“ weiterlesen

– Wenn die Nacht am stillsten ist –

Arezu Weitholz Die Geschichte einer Trennung… Anna, Musikjournalistin in einer Hamburger Redaktion, sitzt am Bett ihres Exfreundes und Kollegen Ludwig, der nach einem Suizidversuch mit Tabletten bewusstlos ist. Dies ist die Ausgangssituation einer Geschichte, die eine Art Abgesang auf eine Beziehung ist. Anna erzählt Ludwig ihre Lebensgeschichte und all die Dinge, die sie aus Angst„– Wenn die Nacht am stillsten ist –“ weiterlesen

– Streulicht –

Deniz Ohde Die Geschichte handelt von einer namenlosen, halbtürkischen Ich-Erzählerin, die aus einer Arbeiterfamilie stammt, sich in ihrem Heimatort gefangen fühlt und daran erinnert wie sie den Absprung zur Akademikerin schaffte. Ihr Familienleben ist geprägt von häuslicher Gewalt, der Vater trinkt, in der Schule wird sie sowohl von Lehrern als auch von Mitschülern ins Abseits„– Streulicht –“ weiterlesen

– Sempre Susan –

Sigrid Nunez „Es ist schwieriger für eine Frau“, gestand sie ein. Das hieß: ernsthaft zu sein, sich selbst ernst zu nehmen, andere dazu zu bringen, dich ernst zu nehmen. Sie war schon als Kind energisch aufgetreten. Sollte ihr das Geschlecht in die Quere kommen? Nie und nimmer! Aber die meisten Frauen waren zu ängstlich. Die„– Sempre Susan –“ weiterlesen

– Die Topeka Schule –

Ben Lerner „Die Topeka Schule ist die Geschichte einer Familie um die Jahrtausendwende. Die Geschichte einer Mutter, die sich von einer Missbrauchsgeschichte befreien will; von einem Vater, der seine Ehe verrät; von einem Sohn, dem die ganzen Rituale von Männlichkeit suspekt werden und der zunehmend verstummt. Eine Geschichte von Konflikten und Kämpfen und versuchten Versöhnungen.“„– Die Topeka Schule –“ weiterlesen

– Frausein –

Mely Kiyak Ein ganz außergewöhnliches Buch. Mely Kiyak beschreibt auf knapp 130 Seiten ihr Frausein, Menschsein, Autorinnensein. Als Tochter kurdischer Gastarbeiter, steht sie unter dem Druck der Familie, sie müsse es zu etwas bringen. Es besser machen. Erfolgreicher sein. Sie erzählt über ihre Herkunft, über die Unterstützung der Eltern, über Familie, Beziehungen und gesellschaftliche Erwartungen.„– Frausein –“ weiterlesen

– Lesemonat September 2020 –

Ein schöner September war das … …hier die Leseliste: Jhumpa Lahiri – Wo ich mich finde Lily Brett – Alt sind nur die anderen Kai Wieland -Zeit der Wildschweine Elizabeth Strout – Die langen Abende Arno Carnisch – Goldene Jahre Valerie Fritsch – Herzklappen Vivian Gornack -Eine Frau in New York Yaa Gyasi – Heimkehren„– Lesemonat September 2020 –“ weiterlesen