– Amelie –

Felix Schmidt

Der achtzigjährige Journalist Max wird von seiner viel jüngeren Frau Amelie nach 25 Ehejahren betrogen. „Der Andere“ ist kein geringerer als Paul, ein gemeinsamer Freund des Paares. Als Dirigent ziemlich erfolgreich, kulturell sehr bewandert und deutlich jünger als Max.

Als Max von dem Betrug erfährt, verliert er jeglichen Boden unter den Füßen, verfällt in Depressionen und taucht unaufhörlich in einem Wechselbad aus Gefühlen wie Wut, Einsamkeit und Hoffnung. Die Tatsache, dass er ihre Briefe und Mails mit Paul liest und so das ganze Ausmaß offenbart wird, macht es nur noch schlimmer.

Amelie hingegen bemüht sich fast schon penetrant immer wieder den Kontakt zu ihrem Ehemann aufrecht zu erhalten und die Ehe zu retten, obgleich sie ebenso ihre Affäre mit Paul nicht beenden möchte. Vielmehr wäre ihr Wunsch mit beiden Männern zu leben. In der Ehe mit Max und Reisen sowie Wanderungen mit Paul, der ihr eine völlig neue Welt erschließt, wie sie erklärt.

Ich war von Anfang bis Ende völlig gefesselt von diesem 150 Seiten-Roman. Felix Schmidt schreibt absolut schonungslos und sehr persönlich über diesen Ehebruch.

Ich war völlig mitgerissen und sehr betroffen von Max’ Leidensweg, aber ebenso regelrecht empört über die teils manipulativen und verletzenden Äußerungen Amelies.

Hochemotional, aufreibend und intim.

(unbezahlte Werbung/ Rezensionsexemplar)

Veröffentlicht von booksandtwins

Books/ Twinmom/ Reader/ Writer There's just parts of me that you can't have. No-one can.

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