– Die Taube –

Patrick Süskind

„Die Taube“ von Patrick Süskind ist ein so wundervolles Buch!

In einer Novelle verpackt er die Geschichte von Jonathan Noel, der sich seit zwei schweren Schicksalsschlägen völlig isoliert und ein Leben ohne großen Inhalt fristet.

Als plötzlich eine Taube auftaucht und ihn samt seiner Lebensweise völlig aus der Bahn wirft.

Wundervolle Sprache, tolle Geschichte. Klare Leseempfehlung!

#alltimefavourites

Kinderbücher

Perfekt für alle Bücherwürmer, die auch schon Kinder haben!

Tipp: Ihr könnt schon von Geburt an vorlesen.

Natürlich verstehen die Kleinen inhaltlich nichts zu Anfang, also macht Euch keine Gedanken darüber. Es geht lediglich darum langsam und deutlich vorzulesen, in ruhiger Atmosphäre.

Hier ein paar wichtige Infos über die positiven Auswirkung: Aktuelle Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus aller Welt zeigen, wie wichtig das Vorlesen und der selbstverständliche Umgang mit Büchern ist.

  • Es fördert die frühkindliche Bildung und die späteren Lesefähigkeiten
  • Ein wichtiger Punkt in der allgemeinen Entwicklung
  • Sprachliche Ausdrucksfähigkeit
  • Stärkung sozialer Kompetenzen
  • Wahrnehmung von Lebensbereichen außerhalb – das bedeutet alles drum herum und nicht nur das persönliche Umfeld

Also schnappt Euch ein Buch und erzählt eine Geschichte!

(Bücher im Bild: Ravensburger Verlag „Wenn kleine Hasen Aua haben“/ „Ich hab Dich lieb kleine Maus“, Öttinger Verlag „Wer knuffelt mit Paulchen?“/ „Mats&Frida“)

– Auf dem Maniototo –

Janet Frame

Durch das Stöbern in anderen Bücherblogs auf Instagram, habe ich zufällig bei einer Kollegin eine Empfehlung für „Auf dem Maniototo“ von Janet Frame ausgesprochen, weil es ganz grundlegende Fragen der Literatur behandelt wie:

„Was darf ein Schriftsteller alles schreiben, ausdrücken?“, „Reicht ein Wort oder ein Satz?“, „Was darf er/sie alles mit den Romanfiguren machen?“

Danach habe ich das Buch nochmal selbst in die Hand genommen und darin geblättert. Ein ganz wundervolles Buch, welches jedem eine einzigartige Geschichte verspricht.

Die Autorin erzählt die Geschichte einer Witwe, Klatschtante, Schriftstellerin und und und…Alles Gestalten einer einzigen Person. Wir müssen beim Lesen immer im Gedächtnis behalten, wer Janet Frame war. Selbst zweifache Witwe, lebte und schrieb sie in Neuseeland, besuchte einen Freund in den USA…

Janet Frame gehört zu den ganz Großen.

– Der kleine Prinz –

Antoine De Saint – Exupéry

Als meine Zwillinge im Januar 2017 per Notkaiserschnitt 11 Wochen früher zur Welt kommen mussten, war das natürlich eine schwere Zeit.

Die ersten Wochen mussten sie in Inkubatoren/ Brutkästen verbringen und besonders als Mutter ist das eine schier unerträgliche Situation.

Ich saß anfangs wirklich ratlos vor diesen Kästen, in denen die Mädchen kämpften und wusste eigentlich nicht so recht was ich zu ihnen sagen sollte.

Also begann ich ihnen vorzulesen.

Das erste Buch mit dem meine Kinder in Kontakt kamen, war der Klassiker schlechthin. Aber auch die anderen Eltern, das Pflegepersonal und sogar auch der/die ein oder andere Kinderarzt/-ärztin haben gelauscht.

Ein Buch für kleine und große Menschen!

– Tage des Verlassen-werdens –

Elena Ferrante

Elena Ferrante habe ich durch den ersten Band „Meine geniale Freundin“ ihrer neapolitanischen Saga für mich entdeckt. Seitdem fieberte ich jedem der restlichen drei Bände entgegen.

Tage des Verlassen-werdens beschäftigt sich mit der zweifachen Mutter Olga, die denkt sie würde ein glückliches Familienleben in Turin leben, bis ihr Ehemann sich unvermittelt von ihr trennt.

Ab diesem Zeitpunkt ist Olgas Welt völlig aus den Fugen geraten.

Wortgewaltig und mit einer bestechenden Klarheit beschreibt Elena Ferrante hier eine Frau/Mutter, die aus ihrer vermeintlichen Idylle gerissen wurde und vor den Trümmern ihrer Ehe steht.

Ich habe es geliebt! Klare Leseempfehlung!

– Deutsches Haus –

Annette Hess

Diesen Roman hat es mehr denn je gebraucht.

Die Geschichte von Eva, die als Dolmetscherin beim ersten Auschwitzprozess, den Opfern eine Stimme gibt und sich mit der eigenen schrecklichen Familienhistorie auseinandersetzen muss.

Insbesondere in Zeiten wie diesen, in denen immer mehr Kommentare á la: „Es ist schon so lange her – man sollte endlich mal Gras über die Sache wachsen lassen.“ zu hören sind, ist dieses Buch unverzichtbar!

– Becks letzter Sommer –

Benedict Wells

Deutschlehrer Beck, gescheiterter Musiker mit dem Traum der großen Karriere, trifft auf seinen talentierten, aus Litauen stammenden Schüler Rauli – wer hier wen „braucht“ wird schnell klar.

Beck projiziert seinen Lebenstraum und alle Hoffnungen auf Rauli. Er versucht ihm einen Vertrag zu verschaffen und ihn im Musikgeschäft zu etablieren, um so auch selbst zu Erfolg zu kommen. So nimmt die Geschichte Fahrt auf und mündet in einem Abenteuer voller Gefahren und skurrilen Begegnungen.

Das Buch macht wirklich Spaß! Lockerleichte Sprache, angenehmes Tempo und tolle Einfälle machen ein Lesevergnügen aus diesem Roman.

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