– Von einem Sohn dieses Landes –

James Baldwin Ihr kennt diese Situation: Ihr habt Euch auf einem Gebiet eingelesen, kennt Euch relativ gut aus, könnt dazu gut diskutieren und einen Schwung Bücher ins Gespräch bringen. So weit so gut.UND DANN kommt eine Autorin oder ein Autor daher und wischt mit ein paar genialen Sätzen und Logik all das mit einer Leichtigkeit„– Von einem Sohn dieses Landes –“ weiterlesen

– Mittelalte Männer –

Richard Russo Mittelalte Männer von Richard Russo ist die Lektüre, die #dickebüchercamp mit #sommerlese genial verbindet.Ich hatte riesigen Spaß dieses witzige, groteske und melancholische Werk zu lesen. Wir begleiten William Henry „Hank“ Devereaux Jr., wie er als Anglistikprofessor und ehemaliger Autor mittleren Alters, an einer kleinen Universität in Pennsylvania für Unruhe sorgt. Unter seinen Kolleg*Innen als ewig witzelnder Störenfried„– Mittelalte Männer –“ weiterlesen

– Mein Bruder –

Jamaica Kincaid Jamaica Kincaid schreibt über ihren Bruder, den sie nicht liebte, den sie fast sein ganzes Leben nicht kannte und erst auf den letzten Metern kennenlernte, bevor er an den Folgen seiner Aids-Erkrankung starb.Obwohl sie ihn zuletzt als kleinen Jungen gesehen hat und auch sonst kaum noch Verbindungen zu dem Leben in Antigua findet,„– Mein Bruder –“ weiterlesen

– Die Freiheit einer Frau –

Édouard Louis “Ich finde nicht die Worte, um es zu erklären, aber alles auf diesem Abzug, in ihrer Haltung, in ihrem Blick, im Schwung ihrer Haare erzeugt den Eindruck von Freiheit, die unendlich vielen Möglichkeiten vor sich, und vielleicht, auch, das Glück. Ich glaube, ich hatte vergessen, dass sie vor meiner Geburt frei war —„– Die Freiheit einer Frau –“ weiterlesen

– Leinsee –

Anne Reinecke Karl, Sohn des berühmten Künstlerehepaares August und Ada Stiegenhauer, ist selbst ein gefragter Künstler jedoch unter anderem Namen, da er mit seiner Herkunft nicht in Verbindung gebracht werden möchte. Seine Eltern waren sich immer selbst mehr als genug, für ein Kind war kein Platz, weswegen Karl schon bald in ein Internat abgeschoben und„– Leinsee –“ weiterlesen

– Wie schön wir waren –

Imbolo Mbue “Die Bewohner von Kosawa leben in Angst, denn ein amerikanischer Ölkonzern droht das kleine afrikanische Dorf auszulöschen. Öllecks haben das Ackerland unfruchtbar gemacht; Kinder sterben, weil das Trinkwasser vergiftet ist. Die Dorfbewohner beschließen, sich zu wehren.” Dieses Buch handelt vom Kampf ganzer Generationen gegen den Ölkonzern Pexton, der mit seinen Bohrungen alles verunreinigt„– Wie schön wir waren –“ weiterlesen

– Wo auch immer ihr seid –

Khuê Pham Kieu hat sich in Kim umbenannt, weil nicht einmal sie selbst ihren vietnamesischen Namen korrekt aussprechen kann. Sie ist 30 Jahre alt, lebt in Berlin, arbeitet als Journalistin und ist mit Dorian liiert, einem Deutschen der in Berliner Szenelokal arbeitet. Als Kind vietnamesischer Einwanderereltern wächst sie mit ihren Geschwistern in zwei Kulturen auf.„– Wo auch immer ihr seid –“ weiterlesen