– InternationalWomensDay –

#autorinnenschuber

Ich wünsche allen Frauen einen wundervollen „Internationalen Frauentag“!

Der Internationale FrauentagWeltfrauentagFrauenkampftagInternationaler Frauenkampftag oder kurz Frauentag ist ein Welttag, der am 8. März begangen wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen und fand erstmals am 19. März 1911 statt. Seit 1921 wird er jährlich am 8. März gefeiert. Die Vereinten Nationen erkoren ihn 1975 als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden aus und richteten erstmals zum Internationalen Frauentag am 8. März eine Feier aus. Vom 19. Juni bis zum 2. Juli 1975 wurde in Mexiko-Stadt die erste UN-Weltfrauenkonferenzabgehalten. Auf das Internationale Jahr der Frau 1975 folgte 1976–1985 die UN-Dekade der Frau.

Quelle: Wikipedia

Leider wird den Frauen an dem einen Tag des Jahres gratuliert und Aufmerksamkeit geschenkt, doch was ist mit den restlichen 364 Tagen des Jahres? Da werden Frauen weiterhin klein gehalten, beiseite gedrängt und mundtot gemacht.

Noch immer werden viele Lebensbereiche zu stark von Männern dominiert und Frauen benachteiligt. Deswegen dürfen wir uns nicht nur auf diesem einen Tag ausruhen, sondern müssen immer und immer wieder für die gleichen Rechte eintreten und keine Angst davor haben sie uns auch zu nehmen!

Wir müssen uns noch viel stärker gegen alte und verkrustete Strukturen auflehnen und uns Gehör verschaffen. Vernetzt Euch, helft einander und bringt Euch gegenseitig voran!

Zum Hashtag #autorinnenschuber habe ich eine kleine Auswahl meiner Lieblingsautorinnen online gestellt. (Siehe Bild)

  • Janet Frame
  • Toni Morrison
  • Ayelet Gundar-Goshen
  • Elizabeth Strout
  • Lily Brett
  • Joan Didion

Und es gibt noch so viel mehr! Oft verstecken sich Autorinnen hinter männlichen Pseudonymen, weil sie unter ihrem Namen weniger Bücher verkaufen würden. In vielen Köpfen herrscht noch immer die falsche Vorstellung, dass Frauen nicht imstande wären anspruchsvolle Literatur hervorzubringen.

Man muss sich dieser Tatsache einmal bewusst werden, sie hinterfragen und diesen Umstand ändern.

– Bobo Siebenschläfer –

Rowohlt Kinderbücher

Das sind kurze und liebevolle Geschichten für zwischendurch. Der kleine Bobo hat immer sehr viel Spaß mit Mama, Papa und den Großeltern.

Kurz und knackig. Besonders gut geeignet für kleine Menschen ab 1,5/2 Jahren.

Nicht vergessen – immer schön langsam vorlesen!

– Alles, was geschieht, hat seinen Grund –

Arantza Portabales

Von Lügen und Wahrheiten und Dingen, über die nie geredet wurde, die aber geschehen sind.

Carmela

„Alles, was geschieht, hat seinen Grund“ handelt von 4 Frauen deren Leben sich an einem Wendepunkt befinden. Pro Kapitel wechseln sich folgende Protagonistinnen ab:

Marina: Sie wurde von ihrem Mann verlassen und beginnt ihren Kummer wie auch ihre Gedanken über das Leben und ihre Ehe auf seine Mailbox zu sprechen.

Carmela: Witwe sowie Mutter von Manuel, der bei Ärzte ohne Grenzen im Ausland behandelt, erhält eine Krebsdiagnose und spricht ihm in seiner Abwesenheit auf den Anrufbeantworter, um ihn vorzubereiten und noch letzte wichtige Dinge mitzuteilen.

Sara: Die Sitzungen mit ihrem Therapeuten finden auf ebenso seltsame Weise statt. Er therapiert sie per Mail und sie beantwortet seine Fragen indem sie ihm aufs Band spricht.

Viviana: Ihren Kummer und ihre Geheimnisse vertraut sie ihrem Vater ebenfalls per Anrufbeantworter an.


Ich muss gestehen, dass mich das Buch regelrecht umgehauen hat! Was für ein fantastisches und ergreifendes Leseerlebnis!

Innerhalb zweier Tage habe ich es verschlungen und wollte es kaum aus der Hand legen. Das mag wohl auch an der flüssigen Erzählform liegen. Portabales schreibt pro Frau höchstens 3 Seiten kurze Kapitel, was in einem gleich das Gefühl einer Art „Bandansage“ aufkommen lässt. Dies hat mich sehr leicht durch die Geschichte gleiten lassen.

Die Autorin entfaltet Schicht für Schicht das Seelenleben jeder einzelnen Frau und verknüpft im Verlauf der Geschichte ihre Schicksale miteinander. Jeder Charakter erschien mir wohl durchdacht und authentisch. Die wundervolle Sprache, derer sich Portabales bedient, ist durchdrungen von kraftvoller Nüchternheit, Sehnsüchten und Hoffnung.

Dieser Roman hat mich sehr berührt. Klare Leseempfehlung!

Gastartikel // Über Bücher zu bloggen bringt zwar kaum Geld, doch berufliche Chancen — Book Broker

„Bisher kann kein einziger Buchblogger von seiner Arbeit leben. Entwicklungen zu einer Monetarisierung von Literatur-Blogs oder Buch-Podcasts werden seit Jahren prognostiziert, sind jedoch nicht abzusehen.“ So formuliert Miriam Zeh das Fazit zur Litblog-Convention 2019 in Köln und trifft dabei einen Nerv. Während Influencer aus anderen Branchen bereits selbstständig tätig sind, ist dies den meisten BuchbloggerInnen […]

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– Verfall und Untergang –

Evelyn Waugh

Passend zu unseren „Twenties“ haben wir in der Lesegruppe (#diogenesbacklistlesen/ Facebook) etwas aus den letzten 20er Jahren gelesen.

Es wurden folgende Adjektive in den Diskussionsbeiträgen verwendet:

  • skurril
  • überdreht
  • überspitzt
  • aktuell
  • sensationsgierig
  • irre
  • wie im Rausch
  • satirisch
  • absurd
  • nüchtern
  • abgebrüht
  • versnobt
  • selbstbezogen
  • oberflächlich
  • bissig

Ich zitiere: „Satire auf den englischen Snobismus mit ernsten Einschüben.“

Liest sich in einem Rutsch wunderbar weg und ist etwas solides für zwischendurch.

– Rückkehr nach Old Buckram –

Phillip Lewis

Rückkehr nach Old Buckram ist ein ganz besonderes Buch.

Sehr langsam führt der Autor den Leser an die Geschichte heran und offenbart erst zum Ende hin das Ausmaß des Familiendramas.

Der Roman ist gefüllt mit der Liebe zu Literatur und zur Schriftstellerei. All dies erfahren wir durch die Lebensgeschichte des jungen Henry und der schwierigen Beziehung zu seinem Autorenvater, die es aufzuarbeiten gilt.

Eine Geschichte über Einsamkeit der Menschen und die Probleme des Lebens, angesiedelt in den Bergen North Carolinas.

Viel mehr möchte ich gar nicht verraten. Unbedingt lesen und genießen!

(Danke an RandomHouse für das Rezensionsexemplar)

– Wolfsinsel –

Lajla Rolstad

Die depressive, norwegische Autorin Lajla Rolstadt überwintert auf einer einsamen Insel in Kanada, während sie auf Hütten aufpasst und die Wildnis direkt vor der Haustür hat – und das alles mutterseelenallein, bis auf ein paar Wölfe, die bei Ebbe hin und wieder auf die Insel kommen.

Der nächste Laden ist eine Stunde Fußmarsch entfernt, die Nachbarn mit zwei Stunden Autofahrt noch weiter weg.

Zwischen Hausmeistertätigkeiten und dem Winter Kanadas, bleibt unter anderem Zeit für Freundschaften, Festivals und sogar schreckliche Beziehungen, die dann über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt sind.

In ruhigen, poetischen Worten beschreibt die Autorin hier Selbstfindung und Therapie á la Survival-Trip.

Ein wenig monoton wird es auf Dauer schon, doch die Natur- und Wildnisbeschreibungen sind ein wahrer Genuss und lassen einen über gewisse Längen in der Erzählung hinwegsehen.

(Vielen Dank an RandomHouse für das Rezensionsexemplar)

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