– Tage des Verlassen-werdens –

Elena Ferrante

Elena Ferrante habe ich durch den ersten Band „Meine geniale Freundin“ ihrer neapolitanischen Saga für mich entdeckt. Seitdem fieberte ich jedem der restlichen drei Bände entgegen.

Tage des Verlassen-werdens beschäftigt sich mit der zweifachen Mutter Olga, die denkt sie würde ein glückliches Familienleben in Turin leben, bis ihr Ehemann sich unvermittelt von ihr trennt.

Ab diesem Zeitpunkt ist Olgas Welt völlig aus den Fugen geraten.

Wortgewaltig und mit einer bestechenden Klarheit beschreibt Elena Ferrante hier eine Frau/Mutter, die aus ihrer vermeintlichen Idylle gerissen wurde und vor den Trümmern ihrer Ehe steht.

Ich habe es geliebt! Klare Leseempfehlung!

– Deutsches Haus –

Annette Hess

Diesen Roman hat es mehr denn je gebraucht.

Die Geschichte von Eva, die als Dolmetscherin beim ersten Auschwitzprozess, den Opfern eine Stimme gibt und sich mit der eigenen schrecklichen Familienhistorie auseinandersetzen muss.

Insbesondere in Zeiten wie diesen, in denen immer mehr Kommentare á la: „Es ist schon so lange her – man sollte endlich mal Gras über die Sache wachsen lassen.“ zu hören sind, ist dieses Buch unverzichtbar!

– Becks letzter Sommer –

Benedict Wells

Deutschlehrer Beck, gescheiterter Musiker mit dem Traum der großen Karriere, trifft auf seinen talentierten, aus Litauen stammenden Schüler Rauli – wer hier wen „braucht“ wird schnell klar.

Beck projiziert seinen Lebenstraum und alle Hoffnungen auf Rauli. Er versucht ihm einen Vertrag zu verschaffen und ihn im Musikgeschäft zu etablieren, um so auch selbst zu Erfolg zu kommen. So nimmt die Geschichte Fahrt auf und mündet in einem Abenteuer voller Gefahren und skurrilen Begegnungen.

Das Buch macht wirklich Spaß! Lockerleichte Sprache, angenehmes Tempo und tolle Einfälle machen ein Lesevergnügen aus diesem Roman.

– Unsere Seelen bei Nacht –

Kent Haruf

Unsere Seelen bei Nacht war mein erster Haruf…und was soll ich sagen?! Er hat mich umgehauen und mitgenommen in eine andere Welt.

Die Welt von Holt: langsam, gemütlich, Nachbarn kennen sich noch beim Namen.

Es gibt aber auch viel Klatsch und Tratsch, deswegen ist es nicht verwunderlich, dass die liebevolle Beziehung die sich zwischen den Protagonisten entwickelt von allen Seiten beäugt und bewertet wird.

Addie steht eines Abends vor Louis‘ Tür und bittet ihn bei ihr zu schlafen.
Die Witwe fühlt sich allein und kann nicht schlafen, da es ihr fehlt sich unterhalten zu können.
Louis, ebenfalls Witwer und ebenfalls einsam ist, stimmt zu und es entspinnt sich eine fabelhafte und liebevolle Geschichte.

Ganz klare Empfehlung- bitte bitte alle lesen!

– Simona –

Alan Schweingruber

Simona flieht für ein paar Tage vor Ehe, Tochter, ihrem Leben…Schon bald stolpert sie eher zufällig in ihr persönliches Abenteuer und begegnet jemandem, der es vermag sie zu erkennen.

Ein wundervoller Roman! Ein wundervolles Debüt!

Ich durfte einer Lesung von Herrn Schweingruber auf der Frankfurter Buchmesse 2018 beiwohnen. Er kann nicht nur fabelhaft schreiben, sondern auch wunderbar vorlesen. Ich bin auf weitere Geschichten gespannt.

Paulina/ Reader/ Twinmom

​Ich bin seit jeher passionierte Leserin und möchte andere ebenfalls dafür begeistern.

In diesem Blog geht es sowohl um Erwachsenen- als auch um Kinderliteratur. Frühkindliche Leseförderung ist mir ein persönliches Anliegen und eine Herzensangelegenheit.

Vor allem heutzutage, da es immer hektischer wird und kaum jemand Zeit findet, ist es von unschätzbarem Wert den Kindern von kleinauf vorzulesen.

Für Fragen oder Anregungen, schreibt mir gerne eine Nachricht!

Vielen Dank und viel Spaß!

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