Es waren so viele schöne, gute, informative, wichtige, poetische und kunstvolle Bücher in 2020 auf meiner Leseliste. Einfach wundervoll! Für jedes Quartal habe ich 4 Empfehlungen herausgesucht:
Kategorie-Archive: Rezension
– Der unsichtbare Roman –
Christoph Poschenrieder „Der unsichtbare Roman“ von Christoph Poschenrieder vereint historische Fakten mit ein wenig Fiktion hier und da. Das Buch dreht sich um Gustav Meyrink, seinerzeit österreichischer Bestsellerautor, Okkultist und passionierter Yogi. Er erhält vom Auswärtigen Amt das Angebot einen Roman zu schreiben. Dies soll folgenden Zweck haben: Eine Erklärung und einen Schuldigen für das„– Der unsichtbare Roman –“ weiterlesen
– Wichtigste Lektüre 2020 –
– Tupoka Ogette – Alice Hasters – Bevor es an die Jahresrückblicke der guten Bücher und Highlights geht, möchte ich vorab die mitunter für mich WICHTIGSTEN Bücher des Jahres vorstellen. Ich mache keinen Unterschied, ob jemand schwarz, rot, grün oder gelb ist. Für mich sind alle Menschen gleich!“ „Ich kenne einen Schwarzen, den stört es„– Wichtigste Lektüre 2020 –“ weiterlesen
– Bären füttern verboten –
Rachel Elliott Soeben habe ich „Bären füttern verboten“ von Rachel Elliott beendet und es juckt mich in den Fingerspitzen, dieses wunderbare Kleinod zu rezensieren. Die 47 jährige Sidney, Freerunnerin, besucht an ihrem Geburtstag den kleinen Küstenort St. Ives. Über dreißig Jahre hat sie sich nicht mehr dort hin getraut, seit einem Schicksalsschlag in ihrer Kindheit.„– Bären füttern verboten –“ weiterlesen
– Die Unschärfe der Welt –
Iris Wolff Zuallererst kann und muss ich empfehlen „Die Unschärfe der Welt“ langsam zu lesen. Dieser Roman braucht Zeit um dieser gefühlvollen Sprache und der originellen Erzählweise den Raum zu geben, die er verdient. Hier sitzt jeder Satz, die Formulierungen sind intensiv. Ein literarischer Genuss. Es ist die Geschichte mehrerer Generationen einer Familie. Episodenhaft erzählen„– Die Unschärfe der Welt –“ weiterlesen
– Die verschwindende Hälfte –
Brit Bennett Der Roman spielt in Mallard, einem fiktiven, winzigen Nest in Louisiana. Die Bewohner streben seit Generationen an durch Heirat immer weißer zu werden. „Wie eine Tasse Kaffee, die man immer weiter mit Sahne verdünnt. Immer perfektere Negroes. Eine Generation hellhäutiger als die andere.“ Die Zwillingsschwestern Desiree und Stella, deren Haut hell wie Sahne ist,„– Die verschwindende Hälfte –“ weiterlesen
– Beinahe Alaska –
Arezu Weitholz Oh ich liebe den Schreibstil von @arezu.weitholz so sehr! Nachdem ich bereits „Wenn die Nacht am Stillsten ist“ gelesen, ja regelrecht inhaliert habe, war ich schon total euphorisch und voller Vorfreude auf „Beinahe Alaska“. Und was soll ich sagen?! Es ist so wundervoll! Das Buch handelt von einer Ich-Erzählerin, die sich auf eine„– Beinahe Alaska –“ weiterlesen