– Der unsichtbare Roman –

Christoph Poschenrieder

„Der unsichtbare Roman“ von Christoph Poschenrieder vereint historische Fakten mit ein wenig Fiktion hier und da.

Das Buch dreht sich um Gustav Meyrink, seinerzeit österreichischer Bestsellerautor, Okkultist und passionierter Yogi.

Er erhält vom Auswärtigen Amt das Angebot einen Roman zu schreiben. Dies soll folgenden Zweck haben: Eine Erklärung und einen Schuldigen für das Blutvergießen im Ersten Weltkrieg zu präsentieren. Hierfür hat die Regierung die Freimaurer als Sündenbock auserwählt und zahlt Meyrink ein großzügiges Honorar wenn er das Propagandaprojekt schnellstmöglich realisiert.

Am 29.10.2020 war ich auf einer der letzten Lesungen Poschenrieders in diesem Jahr, bevor der zweite Lockdown ausgesprochen wurde.

Es war ein wirklich toller Abend und Herr Poschenrieder entpuppte sich als hervorragender Vorleser, sowie als versierter Historiker, denn für diesen Roman hat er viele Fakten geprüft und eine Menge Recherchearbeit geleistet.

Im Buch findet man immer wieder Notizen und Belege zum Inhalt. Zusammengetragene Briefe, Protokolle und Aufzeichnungen. Poschenrieder nutzt diese Fakten über Meyrink schamlos aus wie er selbst bei der Lesung sagte, um sie zu verdrehen und zu lügen. 

Das ist mitunter sicherlich der Grund dafür, dass der Roman überhaupt nicht langweilig wird und großes Lesevergnügen bietet.

Intelligent, vielschichtig, ironisch.

Veröffentlicht von booksandtwins

Books/ Twinmom/ Reader/ Writer There's just parts of me that you can't have. No-one can.

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