– Der brennende Garten –

V.V. Ganeshananthan -Der brennende Garten- von V.V. Ganeshananthan spielt vor dem Hintergrund des sri-lankischen Bürgerkriegs und folgt über mehrere Jahre dem Leben von Sashi, einer jungen Tamilin und ihrer Familie. Der Roman setzt in den 80er Jahren ein, als politische Spannungen und die Gewalt gegen die ethnische Minderheit der Tamilen zunehmend den Alltag prägen. Sashi„– Der brennende Garten –“ weiterlesen

– Hundesohn –

Ozan Zakariya Keskinkılıç -Hundesohn- von Ozan Zakariya Keskinkılıç ist ein provokantes, aufrüttelndes Buch, welches verschiedene Themen wie soziale Ausgrenzung, Identität (sowohl als Mensch, als auch gesellschaftlich betrachtet) und zwischenmenschliche Beziehungen behandelt. Wir folgen Zeko, der in Berlin lebt, auf Dating-Apps nach potentiellen Partnern und Sexkontakten sucht, während er die Tage zählt, bis er seinen Hassan„– Hundesohn –“ weiterlesen

– Evil Eye –

Etaf Rum Yara, Ehefrau und Mutter zweier Kinder, führt ein gutes Leben. In ihrem Job betreut sie den Social Media Auftritt der Universität bei der sie auch als Dozentin einen Einführungskurs hält. Ihrem Ehemann Fadi ist sie eine treue, fürsorgliche Ehefrau und sie ist stolz darauf, dass sie sich trotz ihres familiären palästinensischen Einflusses anders„– Evil Eye –“ weiterlesen

– Die Möglichkeit von Glück –

Anne Rabe “So habe ich mir das vorgestellt. Der Holocaust und der Krieg, das war irgendwas in Polen und in Berlin. Stalingrad, das war in Russland und sehr weit weg.” So empfindet es Stine, die 1986 in der DDR geboren wurde, und in der Gegenwart nach Antworten in ihrer Familiengeschichte sucht. Welche Rollen hatten -damals-„– Die Möglichkeit von Glück –“ weiterlesen

– Radio Sarajevo –

Tijan Sila “Sarajevo kam mir vor wie ein schwarzer Wald, der Tod als ein Jäger, und ich fühlte zum ersten Mal das, was ich erst Jahre später, in Deutschland, in Worte zu fassen schaffte: Ich fühlte, dass zu leben vor allem bedeutete, Grauen auszuhalten.” Tijan Silas Geschichte habe ich heute am Sonntag Morgen beim Kaffee„– Radio Sarajevo –“ weiterlesen

– Salomés Zorn –

Simone Atangana Bekono “Papa sagte, dass man nicht gemobbt werden kann, wenn man die, die einen mobben, einfach ignoriert. Zwei Wochen später kaufte er einen Punchingball.” Salomé ist sechzehn, lebt in einem Dorf in den Niederlanden und sieht sich täglich mit den rassistischen Beschimpfungen und dem Mobbing ihrer Mitschüler:innen konfrontiert. Irgendwann steigt ihr gesamter Zorn„– Salomés Zorn –“ weiterlesen

– Gestapelte Frauen –

Patrícia Melo „Der Schluss, zu dem ich an meiner zweiten Woche bei Gericht gelangte, lautete: Wir Frauen sterben wie die Fliegen.“ … „Und vor Gericht behaupten alle, wir trügen die Schuld. Wir, die Frauen, provozierten sie. Machten ihnen das Leben zur Hölle. Zerstörten ihr Leben. Wir seien untreu. Rachsüchtig. Wir seien schuld. Wir würden sie„– Gestapelte Frauen –“ weiterlesen