– Betrachtungen einer Barbarin –

Asal Dardan

„Ich ringe viel mit mir selbst als der Anderen. Das mag vielleicht daran liegen, dass mir die Erfahrung, mir selbst immer wieder fremd zu sein, aufgezwungen wird durch Menschen, die mich als etwas sehen, das ich nicht in mir erkenne oder schlichtweg nicht bin. Eine aufgezwungene Entfremdung und Fremdmachung, die es mir aber erlaubt, ein größeres Bewusstsein zu erlangen für die Absurdität, Menschen mit einem Blick greifen und begreifen zu wollen. Es geht nicht darum, gut zu sein, sondern besser zu handeln, was eine Menge Selbstdisziplin und Selbstreflexion erfordert.“

Was für ein großartiges Buch!

Asal Dardan schreibt so klar und wundervoll über das „Wir“ und die „Anderen“, über die Suche nach dem „Ich“ im Exil.

Hierfür nimmt sie ihre eigene Lebensgeschichte und gewährt uns Einblicke in ihre Gedanken und Erfahrungen.

Die Sätze in denen sich die Autorin mit Identität, Herkunft und dem Leben in einer Gesellschaft auseinandersetzt, die immer wieder ausgrenzt und Bürger zu Fremden macht, strotzen von einer unsagbar scharfen Beobachtungsgabe.

Asal Dardan will uns mit ihren Essays auf etwas aufmerksam machen und wir täten alle gut daran zuzuhören!

Wortgewaltig, klug und brillant.

Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht von booksandtwins

Books/ Twinmom/ Reader/ Writer There's just parts of me that you can't have. No-one can.

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