– Da sind wir –

Graham Swift

„Da sind wir“….aber was genau tun wir da eigentlich und wo ist -da- ?!

Mit diesem Gefühl lässt mich dieses Buch von Graham Swift zurück.

Die Handlung verspricht eine hypnotisch und verführerisch elegant erzählte Geschichte über zwei Männer, die die gleiche Frau begehren.

Der „flinke Jack“ und der „große Pablo“ sind zwei helle Sterne am Showgeschäfthimmel. Mit Evie White als Assistentin scheint der Erfolg nochmals richtig Fahrt aufzunehmen.

Mit einem der beiden ist sie verlobt, mit dem anderen steigt sie ins Bett. Auf dem Zenit ihrer Karriere, droht nun alles in sich zusammenzubrechen. 

Leider war ich so gar nicht begeistert von diesem Buch. Auch wenn Swift einer der großen Romanciers der britischen Gegenwartsliteratur gilt, hat er mich hier eher ausgebremst, statt mitzunehmen.

Sprachlich und stilistisch zwar sehr schön, doch die Handlung hat mich gelangweilt. Man bekommt nur das was hinten bereits auf dem Klappentext zu lesen ist.

Durch die Erzählweise konnte ich keine Beziehung zu den Figuren aufbauen, weshalb immer eine große Distanz herrschte.

Hin und wieder blitzte eine Zeile auf, die mich hoffnungsvoll stimmte, doch es blieb bei kleinen Funken.

Ich werde Graham Swift aber noch eine Chance geben und mir „Letzte Runde“ besorgen, für den er 1996 den Man Booker Prize erhielt. Vielleicht war ja nur „Da sind wir“ nicht das richtige Buch für mich. 🤷‍♀️

Veröffentlicht von booksandtwins

Books/ Twinmom/ Reader/ Writer There's just parts of me that you can't have. No-one can.

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