– Auf Erden sind wir kurz grandios –

Ocean Vuong

Kennt ihr das, wenn man ein Buch so sehr lieben möchte, aber es einfach nicht funkt?

Ocean Vuongs -Auf Erden sind wir kurz grandios- wurde so sehr gefeiert, so sehr gepriesen.

Die Vielschichtigkeit, die poetische, klare Sprache und eindringliche Beschreibungen waren in aller Munde.

Und obwohl das normalerweise alles Indikatoren dafür sind, dass mir dieser Debütroman hätte gefallen müssen, war ich weder so angetan noch übermäßig begeistert.

Ein junger Mann, schreibt seiner Mutter einen schonungslosen Brief. Sie wird ihn niemals lesen können, da sie Analphabetin ist. Es sind die Erinnerungen seiner Kindheit und Jugend, die er in drastischen Bildern schildert. Ein Leben in Armut, mit Rassismus, der Auseinandersetzung mit der sexuellen Orientierung und der Suche nach der eigenen Identität.

Zudem greift er die Traumata und die Folgen des Vietnamkrieges einer ganzen Generation auf, wenn er von den psychischen Problemen der Großmutter erzählt und wie sie trotz der nicht enden wollenden Kriegserinnerungen einen festen Ankerpunkt in seinem Leben darstellt.

Ein sehr intensives Buch, welches sich unter die Haut gräbt und seine Spuren hinterlässt.

Veröffentlicht von booksandtwins

Books/ Twinmom/ Reader/ Writer There's just parts of me that you can't have. No-one can.

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